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Projekt 2010

ContRa – Wanderausstellung

aktualisiert am 03.09.2010

Wie schon seit längerem angekündigt arbeiten wir seit einiger Zeit an einem neuen Projekt, eine Wanderausstellung.

Weiter... 

 

Andrea Röpke am 01.09.2010 in Vechta - mehr in der Rubrik "Termine"

Harthof Tickets -  hier!

Sticker gegen Rechts - Wettbewerb 2010!

INnUP veranstaltet einen Wettbewerb, der zur Kreation und Verbreitung von kreativen und kraftvollen

Aufklebern gegen Rechts

führen soll.
Der Wettbewerb beginnt am 21. Juni 2010 und endet am 15. August 2010

alle weiteren Infos gibt's hier!

ContRa ist am 29.05.2010 4 Jahre geworden!!!!!

 

Action!

In den letzten Wochen schien es wahrscheinlich so, dass wir nachgelassen hätten und grad keine Projekte machen... das stimmt nicht ganz!

Seit Monaten arbeiten wir an einem neuen Projekt und für dieses suchen wir noch viele Leute aus verschiedenen Bereichen, die Lust haben ihre Ideen mit einfließen zu lassen.

Die intensive Vorbereitungsphase startet im Juni und das Projekt ist Anfang Oktober!

Also, wenn ihr bock auf Aufklärungsarbeit zum Thema Rechtsextremismus für Jugendliche habt seid ihr gerne eingeladen. Schreibt uns einfach ne Mail.

Cheers

ContRa

 

27.01.2010 - Podiumsdiskussion in Steinfeld

Am 27.01.2010 findet eine Podiumsdisskussion

im Rahmen der Wanderausstellung

„Verfassungsschutz gegen Extremismus

… Demokratie schützen“ in Steinfeld statt!

Gäste:

- Gerhard Bücker vom Landespräventionsrat Niedersachsen (Niedersächsische Koordinierungsstelle gegen Rechtsextremismus)

- Manuel Bauer,  Aussteiger aus der rechtsextremistischen Szene

- Reinhard Koch aus Braunschweig (Leiter der Arbeitsstelle Rechtsextremismus und Gewalt)

- Sebastian Ramnitz (jüngster Botschafter für Demokratie und Toleranz des Jahres 2009, Gründer des Vereins ContRa)

- sowie ein Referent des Verfassungsschutzes Niedersachsen

...weitere Angaben unter der Rubrik "Termine"

Neue Rubrik veröffentlicht!

Wie versprochen steht ab nun die Rubrik “Personen” im Lexikon zur Verfügung.

ContRa im neuen Look
Hier ist sie nun endlich! – Die neue Homepage
Ja es hat etwas gedauert aber „Gut Ding will Weile haben“ und wir hoffen, dass ihr genauso begeistert seid wie wir.
Natürlich ist noch lange nicht alles vollständig ausgebaut, aber wir arbeiten dran.
Wie ihr sehen werden haben wir jetzt neben ein paar anderen Sachen auch ein ausführliches Lexikon zum Thema „rechts“ und auch ein Gästebuch, indem wir eure Bewertung der Page erwarten.
Soweit erstmal von uns!
Viel Spass beim umschauen!
Cheers
ContRa

Sebastian Ramnitz als Studiogast bei KI.KA LIVE

Foto: Sebastian Ramnitz bei der Ernennung zum Botschafter für Demokratie und Toleranz 2009
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Foto: Sebastian Ramnitz bei der Ernennung zum Botschafter für Demokratie und Toleranz 2009Logo: KI.KA

 

Logo: KI.KA

 
Sebastian Ramnitz aus Vechta ist der jüngste Botschafter für Demokratie und Toleranz des Jahres 2009. Die Auszeichnung erhielt er vom Bündnis für Demokratie und Toleranz (BfDT) für sein besonderes Engagement. Sebastian Ramnitz wollte nicht länger zusehen, wie Rechte in seinem Heimatort ihre Propaganda öffentlich verbreiten. Er gründete kurzerhand den Verein Contra e.V., der Jugendliche und junge Erwachsene über Rechtsextremismus aufklärt. Seitdem ist er in Schulen und Jugendclubs unterwegs, veranstaltet Infoabende und gibt Broschüren heraus. Am 11. November 2009 um 20 Uhr war er in die Fernsehsendung KI.KA LIVE eingeladen, bei der er gemeinsam mit anderen Studiogästen darüber diskutierte, was man tun kann, damit die rechte Szene bei Jugendlichen keine Chance hat. Ein Bericht von Sebastian Ramnitz.

Vor der Sendung gab es für das KI.KA die Frage, wer als Gast zu der Diskussionsrunde eingeladen werden könnte. Durch die Zusammenarbeit zwischen dem KI.KA und dem BfDT erhielt ich einen Anruf und anschließend eine Mail, ob ich Interesse hätte als Gast von KI.KA LIVE aufzutreten. Da ich natürlich gerne dazu bereit war, bekam ich in den darauf folgenden Tagen mehrere E-Mails und Anrufe, in denen die Themen der Sendung, Fahrt und Unterkunft besprochen wurden.

Vor Beginn der Aufnahme wurde ich vom Team begrüßt und lernte Blumio, den Rapper aus Düsseldorf, kennen. Blumio hat den Song „Hey Mr. Nazi“ geschrieben und damit in ganz Deutschland Erfolg gehabt. Danach wurden wir in den VIP-Raum gebracht, wo wir weitere Einzelheiten besprachen. Von dort ging es in die Maske und ins Studio, in dem wir dann einen Probedurchlauf der Sendung machten. Nun gab es noch eine Pause von einer halben Stunde, in der wir uns intern über die rechte Szene unterhielten. Dann der Dreh… Dieser verlief durch den Probelauf, in dem letzte Fehler behoben wurden, gut und problemlos.

Das Thema finde ich natürlich interessant und wichtig. Die Aufklärung der Kinder und Jugendlichen dazu ist besonders über das Fernsehen wirkungsvoll. Fernsehen ist ein, wenn nicht sogar das Hauptmedium der heutigen Kinder- und Jugendkultur. So waren auch die Inhalte der Sendung gut gewählt, da es um die „Rekrutierung“ von Kindern und Jugendlichen in die rechte Szene und die möglichen Erkennungszeichen von Rechten ging. In KI.KA LIVE und im anschließend ausgestrahlten Krimi „Mein rechter Freund“ wurden die Tricks und Machenschaften der Rechten gezeigt, wie man Rechtsextremisten erkennt und mit ihnen umgeht.

Meiner Meinung nach muss in diesem Bereich noch sehr viel mehr geschehen. Dies bezieht sich besonders auf Fortbildungen für Lehrer (besonders Politiklehrer) und themenbezogenen Unterricht, der sich nicht nur auf die Vergangenheit bezieht und sich damit auseinandersetzt, wie Rassismus heute bekämpft werden kann. Natürlich sind auch die Eltern wichtig, die ebenso informiert und aufgeklärt werden müssen. Man kann von Kindern und Jugendlichen nämlich nicht erwarten, dass sie sich nicht in die rechte Szene ziehen lassen, wenn sie nicht darüber informiert worden sind und ihnen nicht gesagt wurde, wie sie mit Rechten umgehen können. Nur so kann verhindert werden, dass Rechtsextreme Anklang finden und ihr Nährboden bestehen bleibt oder wächst.
Ich wünsche ein gutes Gelingen all denen, die sich engagiert gegen Rechtsextremismus und für Demokratie einsetzen!
Sebastian Ramnitz